Leider fällt der heutige Post etwas kürzer aus als sonst, denn bei dem ausnahmsweise trockenen Abendwetter kam ein lautstarkes Gewinsel aus der Garage. Die heißen Öfen wollten unbedingt noch ein Ründchen bewegt werden - klar, denn in 11 Tagen sind sie für insgesamt 21 Tage auf sich allein gestellt. Genau wie wir ;-)!
Widmen wir uns derweil nun anderen heißen Öfen oder besser heißen Pfannen. Da wir ja bekanntlich als Selbstversorger, jedoch nicht als Jäger und Sammler unterwegs sein wollen, müssen wir auch darüber nachdenken, wie wir uns brottechnisch versorgen. Wer will schon 3 Wochen am Stück latschiges Toastbrot essen, das zudem extrem schnell zur grünen Hautfarbe tendiert?
Die Lösung: Bannock!
Bannock oder Pfannenbrot ist das Outdoor-Gericht schlechthin. Schnell zubereitet, lange haltbar und unglaublich lecker.
Wie macht man nun Pfannenbrot, Trapperbrot, Indianerbrot oder wie immer man es nennen möchte? Ganz einfach: man nehme einen Zipplockbeutel und und fülle 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Wasser und einen Teelöffel Salz hinein. Bei Verfügbarkeit kann noch Backpulver oder Hefe dazugegeben werden, denn dann wird's eine fluffigere Variante. Die Mischung im Beutel gut durchkneten, portionieren, anschließend in eine Pfanne geben und mit Öl ausbraten. Sehr lecker wird es auch, wenn z.B. noch Salami, Käse, Kräuter oder ähnliches in den Teig gemengt werden.
Guten Appetit ... wir werden von heißen Pfannen mit Inhalt berichten! Leider können wir keine Kostproben posten - Bill Gates, kannst du das mal bitte erfinden ;-).
Hier schon mal ein Vorgeschmack - Bannock gebacken im schwedischen Outback:
2 verrückte Hühner suchen das Abenteuer in Kanadas Osten vom 19.09.-10.10.2015: Camping, Unfug, Bären, pures Outdoorvergnügen - eben ein all inklusive Urlaub
Dienstag, 8. September 2015
Montag, 7. September 2015
Noch 12 Tage ... Spielregeln
Heute versuchen wir mal ernst zu bleiben und widmen uns einem vermeintlich trockenen Thema, denn ohne die Beachtung der Spielregeln hört der Spaß ggf. ganz schnell auf :o) ...
Wir erkundigen uns auf der Website des Auswärtigen Amtes und erfahren als erstes, dass zur Zeit für Kanada keine landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten. Das hört sich schon mal gut an. Aber mal sehen, was dort steht nachdem wir dort waren ;o)
Der Erwerb und Konsum von alkoholischen Getränken ist erst ab 18 bzw. 19 Jahren gestattet. Das sollten wir ganz knapp hinbekommen ;o) Der Konsum in der Öffentlichkeit hingegen - und das wissen viele noch immer nicht - ist für jedermann verboten! Alkohol zu trinken ist nur Zuhause oder in speziell lizensierten Lokalen erlaubt. Wird ein Zelt eigentlich dem Zuhause gleich gesetzt?!Ähnliches gilt für das Rauchen!
Für uns jedoch viel wichtiger ist das Thema Autofahren. Wir wollen uns ja einen Mietwagen nehmen und dazu sollte man wissen, dass in Kanada zwar mit dem deutschen Führerschein während eines touristischen Aufenthaltes bis zu 6 Monaten gefahren werden darf aber das Mitführen eines internationalen Führerscheins wird empfohlen. Diesen haben wir uns auch bereits direkt und ohne Wartezeit bei der Führerscheinstelle gegen Euro 15,- und auf Grundlage einer aktuell gültigen Fahrerlaubnis zzgl. biometrischem Foto organisiert. Die Gültigkeit ist jedoch auf 2 Jahre beschränkt ... falls es das kleine Papierheftchen überhaupt solange überlebt. Der internationale Führerschein ist wider Erwarten nicht im Scheck-Kartenformat und erinnert eher an den großen rosa Führerschein.
Zum Thema Autofahren und Verkehrsregeln werden wir in den nächsten Tagen noch ausführlicher schreiben, denn mit der kanadischen Polizei wollen wir uns im Straßenverkehr sicher nicht anlegen.
Was nun die eletronische Einreisegenehmigung eTA angeht, sind wir anfangs etwas verwirrt gewesen. Sie soll für alle Einreisenden (per Flugzeug oder Schiff), die bislang von der Visapflicht befreit waren ab 15. März 2016 verpflichtend werden (72 Stunden vor Einreise muss der Online-Antrag eingehen). eTA kann jedoch bereits seit 01.08.2015 online beantragt werden, was auch empfohlen wird, da die Genehmigung anschließend 5 Jahre gültig ist und umgerechnet nur Euro 5,- kostet. Und wer weiß, wie oft man sie noch braucht. Kanada soll ja bekanntlich süchtig machen ;o)
Alles Wissenswerte hierzu inkl. des umfangreichen Antragsformulars findet Ihr auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.
Wir erkundigen uns auf der Website des Auswärtigen Amtes und erfahren als erstes, dass zur Zeit für Kanada keine landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten. Das hört sich schon mal gut an. Aber mal sehen, was dort steht nachdem wir dort waren ;o)
Der Erwerb und Konsum von alkoholischen Getränken ist erst ab 18 bzw. 19 Jahren gestattet. Das sollten wir ganz knapp hinbekommen ;o) Der Konsum in der Öffentlichkeit hingegen - und das wissen viele noch immer nicht - ist für jedermann verboten! Alkohol zu trinken ist nur Zuhause oder in speziell lizensierten Lokalen erlaubt. Wird ein Zelt eigentlich dem Zuhause gleich gesetzt?!Ähnliches gilt für das Rauchen!
Für uns jedoch viel wichtiger ist das Thema Autofahren. Wir wollen uns ja einen Mietwagen nehmen und dazu sollte man wissen, dass in Kanada zwar mit dem deutschen Führerschein während eines touristischen Aufenthaltes bis zu 6 Monaten gefahren werden darf aber das Mitführen eines internationalen Führerscheins wird empfohlen. Diesen haben wir uns auch bereits direkt und ohne Wartezeit bei der Führerscheinstelle gegen Euro 15,- und auf Grundlage einer aktuell gültigen Fahrerlaubnis zzgl. biometrischem Foto organisiert. Die Gültigkeit ist jedoch auf 2 Jahre beschränkt ... falls es das kleine Papierheftchen überhaupt solange überlebt. Der internationale Führerschein ist wider Erwarten nicht im Scheck-Kartenformat und erinnert eher an den großen rosa Führerschein.
Zum Thema Autofahren und Verkehrsregeln werden wir in den nächsten Tagen noch ausführlicher schreiben, denn mit der kanadischen Polizei wollen wir uns im Straßenverkehr sicher nicht anlegen.
Was nun die eletronische Einreisegenehmigung eTA angeht, sind wir anfangs etwas verwirrt gewesen. Sie soll für alle Einreisenden (per Flugzeug oder Schiff), die bislang von der Visapflicht befreit waren ab 15. März 2016 verpflichtend werden (72 Stunden vor Einreise muss der Online-Antrag eingehen). eTA kann jedoch bereits seit 01.08.2015 online beantragt werden, was auch empfohlen wird, da die Genehmigung anschließend 5 Jahre gültig ist und umgerechnet nur Euro 5,- kostet. Und wer weiß, wie oft man sie noch braucht. Kanada soll ja bekanntlich süchtig machen ;o)
Alles Wissenswerte hierzu inkl. des umfangreichen Antragsformulars findet Ihr auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.
Sonntag, 6. September 2015
Noch 13 Tage ... 5 Sterne Küche für unterwegs
Klar gibt es in Kanada und USA Fast Food Ketten soweit das Auge reicht, aber was tun, wenn der Magen nach einer "richtigen" Mahlzeit schreit? Gute Restaurants sind zumeist teurer als in Deutschland und werden deshalb auch nur in besonderen Fällen von uns heimgesucht werden. Eine Ausnahmen davon könnten die kleinen netten Fischrestaurants in Nova Scotia bilden - wir werden kosten, gewiss nichts übrig lassen, aber definitiv berichten.
Was kommt aber in der restlichen Zeit auf den Tisch bzw. auf die Picknick-Decke? Der bewährte Grilliput (ein ganz kleiner und leichter Grill) und der gute Esbit-Kocher treten mit uns gemeinsam die Reise an. Fleisch zum Grillen gibt's in jedem Supermarkt und für die Kohle reicht unsere Kohle auf jeden Fall auch noch ;-). Der Kocher wird uns dann frisch den morgendlichen Tee, würzige Brühe und Nudeln erhitzen.
Demnächst wird sich auf dem Grilliput hoffentlich echtes Fleisch befinden. Mit einer Thüringer Bratwurst aus Plüsch würden wir sonst wohl hungern müssen ... Keine gute Ausgangsbasis für 2 Leute, die ziemlich ungeduldig oder gar grantig werden, wenn die Brennstoffzufuhr aus irgendwelchen Gründen auf der Strecke bleibt ;-).
Was kommt aber in der restlichen Zeit auf den Tisch bzw. auf die Picknick-Decke? Der bewährte Grilliput (ein ganz kleiner und leichter Grill) und der gute Esbit-Kocher treten mit uns gemeinsam die Reise an. Fleisch zum Grillen gibt's in jedem Supermarkt und für die Kohle reicht unsere Kohle auf jeden Fall auch noch ;-). Der Kocher wird uns dann frisch den morgendlichen Tee, würzige Brühe und Nudeln erhitzen.
Demnächst wird sich auf dem Grilliput hoffentlich echtes Fleisch befinden. Mit einer Thüringer Bratwurst aus Plüsch würden wir sonst wohl hungern müssen ... Keine gute Ausgangsbasis für 2 Leute, die ziemlich ungeduldig oder gar grantig werden, wenn die Brennstoffzufuhr aus irgendwelchen Gründen auf der Strecke bleibt ;-).
Samstag, 5. September 2015
Noch 14 Tage ... Warum Kanada - warum ein Blog?
Heute in 2 Wochen sitzen wir bereits im Flieger hoch oben über dem Atlantik und werden uns fragen, wo sich unser Gepäck gerade herumtreibt, denn die Erfahrungen mit dem Durchchecken des Gepäcks am Umsteigeflughafen sind nicht die besten.
Vorbeugend und in der Hoffnung, dass nicht gleich beide Gepäckstücke verschwinden, wird jeder von uns einen Teil der Kleidung des anderen im Koffer haben - fragt sich nur was?
Wie teile ich jetzt eigentlich 10,5 Unterhosen durch 2 ???? ;o)
Aber kommen wir nun erst einmal zu der Frage, wie wir auf die Idee zu dieser abenteuerlichen Reise gekommen sind...................öh ja, gute Frage!

Es war eines schönen Tages im Oktober am Eibsee bei Garmisch-Patenkirchen. Das Laub färbte sich bereits in den schönsten Herbsttönen und spiegelte sich im glasklaren Wasser des Sees. Am Horizont zog einsam ein Indianer in seinem Kanu vorüber und verschwand im aufsteigenden Nebel über dem Wasser......STOPPPPPPPPPPPPP !
DAS GESÄUSEL IST JA NICHT ZUM AUSHALTEN!!!!!
Aber so war es. Es sah genauso aus, wie man sich den "Indian Summer" in Kanada vorstellen würde, nur hatte den bislang keiner von uns jemals gesehen.
Warum eigentlich nicht???
Kein Geld.
Keine Zeit.
Falscher Reisepartner.
Das Übliche halt......
Dabei ist es gar nicht so schwer. Die ersten Überlegungen gingen dann in Richtung Wohnmobiltour durch Kanada.
Diverse Anbieter solch eines Gefährts wurden angefragt und auf Reisemessen genauestens unter die Lupe genommen.
Fazit: Wohnmobile sind in der Stadt zu unflexibel; die Verleiher bieten zu wenig Inklusivkilometer an und nehmen zu viel Geld für Mehrkilometer; der Spritverbrauch würde bei geplanten 4500 KM ins Unermessliche steigen.
Lösung: Rucksack, Zelt und halbwegs bequemer Mietwagen ohne Kilometerbegrenzung! YES!
Dann kam die Frage nach dem Reisezeitraum. Da Sandra sich erst einmal den Bauch in der Karibik braten lassen wollte und Heike aus beruflichen Gründen im Frühjahr/Sommer nicht groß auf Reisen gehen konnte, einigten wir uns schnell auf September/Oktober 2015.
Ja, und warum nun dieser Blog im Internet?
Die Idee entstand aus der Überlegung, dass unsere Lieben daheim immer ein wenig in Sorge sind, wenn wir auf Tour gehen. Und da das Telefonieren nicht die günstigste Variante darstellt, um den Kontakt zu halten, haben wir uns diesen Blog ausgedacht. Dass er sich jedoch dank Facebook und anderer sozialer Netzwerke dermaßen verselbständigt, wie es jetzt der Fall ist (siehe Danke für 1000 Klicks) hätten wir selber nicht gedacht.
An dieser Stelle und zum heutigen Abschluss ein lieber Gruß an zwei ganz besondere Fans:
@Papa: Guck mal, ich kann auch schreiben !!! ;o)
@Daniel: GUTE BESSERUNG damit Du bald wieder fleißig trainieren kannst!!!
Vorbeugend und in der Hoffnung, dass nicht gleich beide Gepäckstücke verschwinden, wird jeder von uns einen Teil der Kleidung des anderen im Koffer haben - fragt sich nur was?
Wie teile ich jetzt eigentlich 10,5 Unterhosen durch 2 ???? ;o)
Aber kommen wir nun erst einmal zu der Frage, wie wir auf die Idee zu dieser abenteuerlichen Reise gekommen sind...................öh ja, gute Frage!

Es war eines schönen Tages im Oktober am Eibsee bei Garmisch-Patenkirchen. Das Laub färbte sich bereits in den schönsten Herbsttönen und spiegelte sich im glasklaren Wasser des Sees. Am Horizont zog einsam ein Indianer in seinem Kanu vorüber und verschwand im aufsteigenden Nebel über dem Wasser......STOPPPPPPPPPPPPP !
DAS GESÄUSEL IST JA NICHT ZUM AUSHALTEN!!!!!
Aber so war es. Es sah genauso aus, wie man sich den "Indian Summer" in Kanada vorstellen würde, nur hatte den bislang keiner von uns jemals gesehen.
Warum eigentlich nicht???
Kein Geld.
Keine Zeit.
Falscher Reisepartner.
Das Übliche halt......
Dabei ist es gar nicht so schwer. Die ersten Überlegungen gingen dann in Richtung Wohnmobiltour durch Kanada.
Diverse Anbieter solch eines Gefährts wurden angefragt und auf Reisemessen genauestens unter die Lupe genommen.
Fazit: Wohnmobile sind in der Stadt zu unflexibel; die Verleiher bieten zu wenig Inklusivkilometer an und nehmen zu viel Geld für Mehrkilometer; der Spritverbrauch würde bei geplanten 4500 KM ins Unermessliche steigen.
Lösung: Rucksack, Zelt und halbwegs bequemer Mietwagen ohne Kilometerbegrenzung! YES!
Dann kam die Frage nach dem Reisezeitraum. Da Sandra sich erst einmal den Bauch in der Karibik braten lassen wollte und Heike aus beruflichen Gründen im Frühjahr/Sommer nicht groß auf Reisen gehen konnte, einigten wir uns schnell auf September/Oktober 2015.
Ja, und warum nun dieser Blog im Internet?
Die Idee entstand aus der Überlegung, dass unsere Lieben daheim immer ein wenig in Sorge sind, wenn wir auf Tour gehen. Und da das Telefonieren nicht die günstigste Variante darstellt, um den Kontakt zu halten, haben wir uns diesen Blog ausgedacht. Dass er sich jedoch dank Facebook und anderer sozialer Netzwerke dermaßen verselbständigt, wie es jetzt der Fall ist (siehe Danke für 1000 Klicks) hätten wir selber nicht gedacht.
An dieser Stelle und zum heutigen Abschluss ein lieber Gruß an zwei ganz besondere Fans:
@Papa: Guck mal, ich kann auch schreiben !!! ;o)
@Daniel: GUTE BESSERUNG damit Du bald wieder fleißig trainieren kannst!!!
Freitag, 4. September 2015
Noch 15 Tage ... Wir lernen Frenglish?!
Auf unserer Reise werden wir ja New Brunswick, Nova Scotia und im US-Teil auch Maine besuchen - alles Regionen, die größtenteils zweisprachig (also auf Englisch und Französisch) kommunizieren.
Starten werden wir sogar in der einzigen Französischsprachigen kanadischen Provinz Quebec - sollten wir also das eingerostete Französisch wieder etwas auffrischen? Englisch stellt ja eher weniger das Problem dar.
Für eine richtige Auffrischung reichen aber leider weder Zeit noch Muße ... wobei letzteres wohl an erster Stelle steht ;-).
Jedoch - jetzt kommt die Ausrede zum Nichtstun par excellence: Diverse Quelle in der weltweiten Informationsquelle Nr. 1 namens WWW schreiben, dass man trotz guten Englisch- sowie Französisch-Kenntnissen in Montreal beispielsweise auch nur Bahnhof versteht. Die Montrealer verständigen sich nämlich am liebsten auf Frenglish - eine Wortschöpfung aus "French" und "English" -, um die offizielle zweisprachige Regelung zu boykottieren. Es ist gar von linguistischer Apartheid die Rede, denn wie soll man gleich aber doch sprachlich separiert in einer Stadt leben?
Hier mal ein paar Beispiele:
Un hot-dog, SVP ... einen heißen Hund bitte
Je ne care pas ... ich habe nichts wegzukarren
Je suis tired ... ich bin ein Tier
In der Schule hätte ich bestimmt eine 1 mit Sternchen für meine einzigartigen Übersetzungen bekommen ;-). Mit Frenglish sollten wir auch ohne viel Lernerei also keine Probleme haben.
So, Mittagspause perfekt zum Üben genutzt. Jetzt ist mal wieder Schluss mit der Lernerei und Zeit für den harten Arbeitsalltag mit den französischen Kollegen, die zum Glück der englischen Sprache wunderbar mächtig sind ;-).
Wir werden uns in Kanada schon irgendwie sprachlich durchschlagen - sei es mit Händen, Füßen, Zettel plus Stift oder mit einem fürchterlich unwissenden aber sexy Augenaufschlag zu erkennen geben, dass wir nichts aber auch gar nichts verstanden haben. Definitiv werden wir von sprachlichen Skurrilitäten und amüsanten Verständigungsproblemen berichten.
Starten werden wir sogar in der einzigen Französischsprachigen kanadischen Provinz Quebec - sollten wir also das eingerostete Französisch wieder etwas auffrischen? Englisch stellt ja eher weniger das Problem dar.
Für eine richtige Auffrischung reichen aber leider weder Zeit noch Muße ... wobei letzteres wohl an erster Stelle steht ;-).
Jedoch - jetzt kommt die Ausrede zum Nichtstun par excellence: Diverse Quelle in der weltweiten Informationsquelle Nr. 1 namens WWW schreiben, dass man trotz guten Englisch- sowie Französisch-Kenntnissen in Montreal beispielsweise auch nur Bahnhof versteht. Die Montrealer verständigen sich nämlich am liebsten auf Frenglish - eine Wortschöpfung aus "French" und "English" -, um die offizielle zweisprachige Regelung zu boykottieren. Es ist gar von linguistischer Apartheid die Rede, denn wie soll man gleich aber doch sprachlich separiert in einer Stadt leben?
Hier mal ein paar Beispiele:
Un hot-dog, SVP ... einen heißen Hund bitte
Je ne care pas ... ich habe nichts wegzukarren
Je suis tired ... ich bin ein Tier
In der Schule hätte ich bestimmt eine 1 mit Sternchen für meine einzigartigen Übersetzungen bekommen ;-). Mit Frenglish sollten wir auch ohne viel Lernerei also keine Probleme haben.
So, Mittagspause perfekt zum Üben genutzt. Jetzt ist mal wieder Schluss mit der Lernerei und Zeit für den harten Arbeitsalltag mit den französischen Kollegen, die zum Glück der englischen Sprache wunderbar mächtig sind ;-).
Wir werden uns in Kanada schon irgendwie sprachlich durchschlagen - sei es mit Händen, Füßen, Zettel plus Stift oder mit einem fürchterlich unwissenden aber sexy Augenaufschlag zu erkennen geben, dass wir nichts aber auch gar nichts verstanden haben. Definitiv werden wir von sprachlichen Skurrilitäten und amüsanten Verständigungsproblemen berichten.
Quelle: Thrillist.com
Donnerstag, 3. September 2015
Noch 16 Tage ... bin schon da :o)
So, da es heute in München kleine Bären geregnet hat, haben wir uns in den nächst größeren Outdoorladen gestürzt, um halbwegs trocken zu bleiben.
Dort gab es dann allerhand Wichtiges, aber auch Lustiges zu bestaunen.
Von Reiseführern, über Kochuntensilien - Schokolade mit echten Würmern drin :o( - bis hin zu Isomatten und Schlafsäcken. Da wir aber schon das meiste hiervon haben, ging es heute mehr um Kleinigkeiten wie kleine Packsäcke, Esbit-Brennwürfel für den Kocher und ein schnell trocknendes und ultraleichtes Microfaser-Handtuch. Dafür kann auch wieder eine Tafel Schokolade mehr mit!
Unsere große Indianerfrau musste erstmal einen auf Manitou machen, während ich mich eigentlich eher fragte, wer nun dem Glöckchen den Bären aufbindet? :o)
Aber mal im Ernst: um sich die Bären im Notfall vom Leib zu halten (auch wenn sie kuschelig sind), sollte man sich tatsächlich mit etwas sehr Geräuschvollem bewaffnen. Hierzu eignet sich zum Beispiel die Metalltasse aus dem Campinggeschirr gefüllt mit Kieselsteinen. Das ganze ordentlich geschüttelt macht schon ganz gut Lärm, was Meister Petz dann hoffentlich auf gesundem Abstand hält. Frei nach dem Motto "das ist mein Tanzbereich und das ist Dein Tanzbereich" (Baby Houseman in "Dirty Dancing" 1987).
Es gäbe auch chemische Abwehrmittel, die wir aber nicht unbedingt gutheißen (außer zur Mückenabwehr -> vor Ort im Supermarkt zu kaufen. Wir werden testen und berichten ...).
Außerdem hat sich das mit dem Spray schon bei den Morgan`s nicht bewährt :o) ("Haben Sie das von den Morgan`s gehört", 2009).
So, da ich weder Schokolade noch Würmer im Haus habe, gehe ich mir jetzt ein Schnitzel jagen und wünsche allen eine gute Nacht.
Dort gab es dann allerhand Wichtiges, aber auch Lustiges zu bestaunen.
Von Reiseführern, über Kochuntensilien - Schokolade mit echten Würmern drin :o( - bis hin zu Isomatten und Schlafsäcken. Da wir aber schon das meiste hiervon haben, ging es heute mehr um Kleinigkeiten wie kleine Packsäcke, Esbit-Brennwürfel für den Kocher und ein schnell trocknendes und ultraleichtes Microfaser-Handtuch. Dafür kann auch wieder eine Tafel Schokolade mehr mit!
Unsere große Indianerfrau musste erstmal einen auf Manitou machen, während ich mich eigentlich eher fragte, wer nun dem Glöckchen den Bären aufbindet? :o)
Aber mal im Ernst: um sich die Bären im Notfall vom Leib zu halten (auch wenn sie kuschelig sind), sollte man sich tatsächlich mit etwas sehr Geräuschvollem bewaffnen. Hierzu eignet sich zum Beispiel die Metalltasse aus dem Campinggeschirr gefüllt mit Kieselsteinen. Das ganze ordentlich geschüttelt macht schon ganz gut Lärm, was Meister Petz dann hoffentlich auf gesundem Abstand hält. Frei nach dem Motto "das ist mein Tanzbereich und das ist Dein Tanzbereich" (Baby Houseman in "Dirty Dancing" 1987).
Es gäbe auch chemische Abwehrmittel, die wir aber nicht unbedingt gutheißen (außer zur Mückenabwehr -> vor Ort im Supermarkt zu kaufen. Wir werden testen und berichten ...).
Außerdem hat sich das mit dem Spray schon bei den Morgan`s nicht bewährt :o) ("Haben Sie das von den Morgan`s gehört", 2009).
So, da ich weder Schokolade noch Würmer im Haus habe, gehe ich mir jetzt ein Schnitzel jagen und wünsche allen eine gute Nacht.
Danke für 1000 Klicks!
Liebe Leserschaft, Fans, Neugierige oder wie auch immer Ihr genannt werden möchtet,
eben in dieser Minute ist der 1000. Klick auf unseren Blog generiert worden und das innerhalb von gerade mal 5 Tagen! Und nein, es ist nicht so wie ihr euch das jetzt denkt - in Bangladesch sitzt kein Kind und klickt mit wechselnder IP auf unseren Blog. Das ward Ihr da draußen ganz allein! Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Euch bedanken!
Seid gespannt, was da noch kommt - wir haben noch genügend Ideen auf Lager und sobald wir über den großen Teich geflogen sind, gibt es natürlich auch Tipps zu Land und Leuten.
Aber jetzt widmen wir uns erstmal wieder dem Countdown und der akribischen Vorbereitung!
Apropos ... Heike?! Wo bleibt der Countdown für Tag 16? Heute bist du dran ...
Weiterhin gute Unterhaltung wünschen
Die verrückten Hühner
eben in dieser Minute ist der 1000. Klick auf unseren Blog generiert worden und das innerhalb von gerade mal 5 Tagen! Und nein, es ist nicht so wie ihr euch das jetzt denkt - in Bangladesch sitzt kein Kind und klickt mit wechselnder IP auf unseren Blog. Das ward Ihr da draußen ganz allein! Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Euch bedanken!
Seid gespannt, was da noch kommt - wir haben noch genügend Ideen auf Lager und sobald wir über den großen Teich geflogen sind, gibt es natürlich auch Tipps zu Land und Leuten.
Aber jetzt widmen wir uns erstmal wieder dem Countdown und der akribischen Vorbereitung!
Apropos ... Heike?! Wo bleibt der Countdown für Tag 16? Heute bist du dran ...
Weiterhin gute Unterhaltung wünschen
Die verrückten Hühner
Mittwoch, 2. September 2015
Noch 17 Tage ... 1, 2, 3 ganz viele?
Was und wenn ja, "wieviele" müssen mit nach Kanada?
Um Gewicht und Gepäck zu sparen, stellt sich natürlich die Frage, welche Gegenstände des täglichen Bedarfs für 21 Reisetage unverzichtbar sind. Muss man wirklich 21 Unterhosen einpacken oder nimmt man nur die Hälfte - mmh also 10,5 mit - und dreht die Buchs auf halber Strecke einfach um?
Witzigerweise haben wir beide unabhängig voneinander eine passende Antwort auf die Frage nach der richtigen Anzahl gefunden ;o).
Es ist recht deutlich zu erkennen, wo hier die Prioritäten liegen ;o)
Heike, wie willst du eigentlich mit 16 paar Socken über 21 Tage hinweg kommen - kauf' dir vielleicht lieber noch ein paar Socken
? Soll das eigentlich am Ende auf das Märchen "Rotsöckchen und der böse Bär" hinauslaufen :-P?
Viel wichtiger als die Füßlinge ist natürlich die professionelle Kameraausrüstung, die jeden Tag tolle Bilder machen und die schönsten Erlebnisse für die Nachwelt festhalten soll. Die Actionkamera (siehe Kringel im Wust) muss natürlich mit und Zubehör für jede Lebenslage!
Heike an Sandra:
"Pöh, meine Socken kann man zur Not auch als Handschuhe verwenden, wenn es kalt wird ;-P"
Um Gewicht und Gepäck zu sparen, stellt sich natürlich die Frage, welche Gegenstände des täglichen Bedarfs für 21 Reisetage unverzichtbar sind. Muss man wirklich 21 Unterhosen einpacken oder nimmt man nur die Hälfte - mmh also 10,5 mit - und dreht die Buchs auf halber Strecke einfach um?
Witzigerweise haben wir beide unabhängig voneinander eine passende Antwort auf die Frage nach der richtigen Anzahl gefunden ;o).
Es ist recht deutlich zu erkennen, wo hier die Prioritäten liegen ;o)
Heike, wie willst du eigentlich mit 16 paar Socken über 21 Tage hinweg kommen - kauf' dir vielleicht lieber noch ein paar Socken
Viel wichtiger als die Füßlinge ist natürlich die professionelle Kameraausrüstung, die jeden Tag tolle Bilder machen und die schönsten Erlebnisse für die Nachwelt festhalten soll. Die Actionkamera (siehe Kringel im Wust) muss natürlich mit und Zubehör für jede Lebenslage!
Heike an Sandra:
"Pöh, meine Socken kann man zur Not auch als Handschuhe verwenden, wenn es kalt wird ;-P"
Dienstag, 1. September 2015
Noch 18 Tage ... die große Flugübung
Da die Zeit mittlerweile wie im Flug vergeht, habe ich heute schon mal ein wenig geübt, denn so ein Langstreckenflug will natürlich auch gut vorbereitet sein - gerade, wenn einem fester Boden unter den Füßen eigentlich lieber ist und der Hexenbesen Zuhause bleiben muss :o(
Also, wie geht's los ... natürlich bei "A" wie Abflug:
Wenn man dann zur Abwechslung mal pünktlich vom Fleck kommt, ist auch schon die freundliche Stewardess zur Stelle und erklärt, wo die Schwimmweste zu finden ist - wobei ich mich frage, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, zwischen München und Berlin notwassern zu müssen. Außer auf der Bordtoilette vielleicht. Diese ist auch nicht immer ganz so einfach zu erreichen. Man darf erst aufstehen, wenn die Anschnallzeichen erloschen sind. Ist dies der Fall, dann steht bei einem 75 minütige Flug auch schon der Getränkewagen im Gang und man kommt wieder nicht auf`s Örtchen. Dann bleibt doch nur die Hose zum Notwassern :o)
Wie auch immer - ich schau' mir mal lieber nochmal den schlauen Zettel an:
Aber wo sind eigentlich diese kleinen Butterbrot-Tütchen, die man im würgenden Notfall gerne schnell zur Hand hat, wenn der Landeanflug z.B. bei einem tosenden Gewitter stattfindet oder das Kleinkind auf dem Nachbarplatz verdächtig grün-grau-beige anläuft, während die Mama verzückt aus dem Fenster schaut??
Mei, endlich hab' ich 2 x 1 Stunde Flug hinter mich gebracht - die Erleichterung steht mir ins Gesicht geschrieben. Wie lange dauert das nochmal bis Kanada? 8 Stunden? Hilfe - mal sehen, wie lange mein Deo hält!!!
Sandra an Heike zum Thema "fliegendes Unwohlsein":
"Lass' mich bloß die 8 Stunden auf dem Flug nach Montreal schlafen - ich brauch meinen Schönheitsschlaf!"
Heike an Sandra:
"Schönheitsschlaf????? Das hilft jetzt auch nicht mehr ;o)"
Also, wie geht's los ... natürlich bei "A" wie Abflug:
Wenn man dann zur Abwechslung mal pünktlich vom Fleck kommt, ist auch schon die freundliche Stewardess zur Stelle und erklärt, wo die Schwimmweste zu finden ist - wobei ich mich frage, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, zwischen München und Berlin notwassern zu müssen. Außer auf der Bordtoilette vielleicht. Diese ist auch nicht immer ganz so einfach zu erreichen. Man darf erst aufstehen, wenn die Anschnallzeichen erloschen sind. Ist dies der Fall, dann steht bei einem 75 minütige Flug auch schon der Getränkewagen im Gang und man kommt wieder nicht auf`s Örtchen. Dann bleibt doch nur die Hose zum Notwassern :o)
Wie auch immer - ich schau' mir mal lieber nochmal den schlauen Zettel an:
Aber wo sind eigentlich diese kleinen Butterbrot-Tütchen, die man im würgenden Notfall gerne schnell zur Hand hat, wenn der Landeanflug z.B. bei einem tosenden Gewitter stattfindet oder das Kleinkind auf dem Nachbarplatz verdächtig grün-grau-beige anläuft, während die Mama verzückt aus dem Fenster schaut??
Mei, endlich hab' ich 2 x 1 Stunde Flug hinter mich gebracht - die Erleichterung steht mir ins Gesicht geschrieben. Wie lange dauert das nochmal bis Kanada? 8 Stunden? Hilfe - mal sehen, wie lange mein Deo hält!!!
Sandra an Heike zum Thema "fliegendes Unwohlsein":
"Lass' mich bloß die 8 Stunden auf dem Flug nach Montreal schlafen - ich brauch meinen Schönheitsschlaf!"
Heike an Sandra:
"Schönheitsschlaf????? Das hilft jetzt auch nicht mehr ;o)"
Der Blick auf's kanadische Wetter
Nachdem es in unserer bayrischen Metropole gerade wie verrückt gewittert und sich die Temperaturen schier halbiert haben, lohnt doch mal der Blick auf das derzeitige Wetter in Montreal. In Whitehorse, im kanadischen Nordwesten, soll es bereits Minusgrade haben.
Also, was muss mit? Sexy lange Unterhosen und Schneeschuhe oder der knappe Bikini und Sonnenbrille ;-)?
Also, was muss mit? Sexy lange Unterhosen und Schneeschuhe oder der knappe Bikini und Sonnenbrille ;-)?
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